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Donnerstag, 6. Oktober 2011

The Secret Circle ... Eindrücke ...


Das wird natürlich noch keine Vorstellung, denn nach drei Folgen maßen sich nur gewisse Rezensoren schon an ein neues Format kritisch beleuchten zu können und Vampire Diaries hat bei einige der Laien gezeigt, das sie grundweg daneben lagen. Aber natürlich geht eine Beurteilung am eigenen Geschmack gemessen schon, denn spätestens nach drei bis vier Folgen sollte eine Serie soviel Spaß machen, das der Zuschauer ohne das Gefühl "Ich gebe ihr mal eine Chance" dran bleiben will.
Viel erwartet hatte ich eigentlich nicht. Warum das so ist, kann ich nicht einmal an irgend etwas festmachen, aber vielleicht lag es auch an einer Angst vor der Mysterie-Reiz-Überflutung, da ja momentan ein neues Format das nächste jagt und ich gerade mit Teen Wolf, hier hatte  ich noch geringere Hoffnung auf Gutes,  eine Überraschung zu Ende ging.
Aber 'The Secret Circle' funktioniert. Allein Hauptcharakter Cassie Blake gespielt von Brittany Robertson ist endlich mal frisch und blond (!!!), was sich von all den brünetten Engelchen aus den anderen Serien abhebt. Sie ist nicht nur bildhübsch, nein sie gibt ihrer Cassie ein gesundes Selbstbewusstsein und leidend sieht sie der Zuschauer ohnehin nicht. Das gefällt mir.


Ihre Chemie mit Thomas Dekker als Adam Conant bringt den Bildschirm zum knistern und hier wurde ohnehin beim männlichen Part eine interessante Mischung erzeugt. Er vereint den lieben, sensiblen Kerl mit einer düsteren und geheimnisvollen Aura. Da brauchen dann die Fans ja nicht ihre Serie kaputt machen, in dem sie sich die knisternde Spannung nehmen wollen, weil sie auf den bösen Jungen an der Seite der Heldin bestehen (bezieht sich auf Vampire Diaries, wo mich die Damon Fans mit diesem Wunsch tierisch nerven. Und ich bin auch Damon Fan !!! Ich will ihn aber lieber halb-böse).


Erste Staffeln brauchen, ich werde nicht müde es zu erwähnen, immer etwas länger, da noch alle Protagonisten vorgestellt werden müssen. Hier wird es sehr gut verarbeitet, natürlich sind die Charaktere etwas stereotyp und das vereinfacht es ungemein, aber ich hoffe darauf, das wie in VD geschehen auch hier noch überraschende Wendungen erfolgen und der ein oder andere noch zeigen darf, das mehr in ihr/ihm steckt. Ich erwähne hier mal Caroline und Tyler aus Vd, aber auch Jeremy.
Was gibt es sonst zu sagen ?
Es sind weder Vampire, noch Werwölfe oder ähnliches am Werk, sondern Hexen. Männliche und weibliche, die noch im jugendlichen Leichtsinn ihre Kräfte ausprobieren ohne auf die Erwachsenen zu hören, denn Jahre zuvor gab es eine Katastrophe, in der jeder dieser sechs jungen Menschen mindestens einen Elternteil verlor. Das Geheimnis hinter diesem Unfall ist der zentrale Handlungsbogen in der Geschichte und natürlich bleibt auch das Interesse wach was wohl passieren mag, wenn zwei der sechs erfahren, das ihre Eltern über Leichen gehen, um ihre Ziele zu erreichen.
Die Atmosphäre ist grau und wesentlich düsterer, als denn in Vampire Diaries. Das Setting ist großartig gelungen und sei es die Stadt mit ihrem kleinen Hafen oder die Häuser, als denn auch die Landschaft, alles ist wunderbar zusammengestellt.  

Alles in allem kann ich nach drei Folgen das Prädikat *Gebt der Serie eine große Chance* aufdrücken.
Ich denke wer diese Kombination Teeniedrama/Mysterie ohnehin mag ist hier gut aufgehoben.
Ob dieses Format den Sprung zu uns schafft, bleibt abzuwarten. Ich denke Pro7 wird sich das nicht noch einmal geben, und ich hoffe es auch, nachdem sie VD bei uns versaut haben, also werden alle anderen Tv-Stationen gefragt sein. Vielleicht zeigt sich ja Sixx auch in diesem Fall mehr als willig.

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