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Montag, 12. September 2011

Transformers oder ...

... das hätte ich mir auch vorher denken können, denn normalerweise habe ich ein gutes Bauchgefühl bei Filmen, die mir gefallen könnten und auf das sollte ich mich doch eher verlassen als denn auf kommerziellen Erfolg und Fortsetzungen, deren Trailer stylisch ansprechend sind, doch als Verfechterin der Ansicht die Meinung nur äußern zu dürfen, hat man auch gesehen worüber man spricht wollte ich nun gestern abend meine 'Bildungslücke' schließen und habe es dann trotz ernsthaftem Vorsatzes nicht geschafft, denn nach nicht einmal einer Stunde ließ meine Konzentration so stark nach, das ein Mann mich anstuppste und fragte, ob ich denn überhaupt hinsehen würde, als ich dann gegen 22:00 Uhr feststellte, das ich noch über eine weitere Stunde durchhalten müsste war es für mich vorbei.
Es tut mir leid und ich weiß auch, das die Filme viele Fans haben, aber ich habe mich selten so gelangweilt bei einem Streifen von dem ich nicht viel erwartete außer Spaß und geile Special Effects. Was heißt meine Ansprüche waren ohnehin schon tief nach unten geschraubt und was bekam ich vorgesetzt ? Eine Geschichte ohne viel Substanz, die wie Kaugummi unnötig in die Länge gezogen wird und trotzdem schafft sie es nicht die Charaktere gut einzuführen, das ist nicht gut. Die Transformers, also die Guten, welche der Zuschauer ja lieb gewinnen soll tauchen erst auf, wenn innerlich schon abgeschaltet wurde. Viel zu Spät, denn sie sind ja der interessante Part und nicht dieses junge Pärchen, das erst einmal völlig unglaubwürdig ist und vor allem bei der Hauptfigur, sorry ich mache mir jetzt nicht die Arbeit Namen zu googeln, so blass und schwach bleibt, das er den Zuschauer nicht mitreißen kann. Schade eigentlich, denn die "Autos" haben mir gefallen und die Effekte sind natürlich schon bewundernswert.
Ich bleibe bei meinem Bauchgefühl, das mich seid der erste Teil in den Kinos auftauchte, begleitete. Es ist nichts für mich ! Ich erkenne an, das jede Generation ihre eigenen Geschichten braucht und was bei uns einst Star Wars (die alten!), Star Trek oder Indiana Jones war, sind heute eben die Transformers und Avatar.
Ich will hier auch keinesfalls diesen Alte Schachtel Spruch raushängen lassen von wegen früher war es besser, denn das stimmt nur bedingt. Lege ich Star Trek zugrunde ist dies keinesfalls so, denn die sind mir tatsächlich heute zu unmodern und die Staubschicht meterdick, so das ich hier der Neuauflage den Vorzug mit Sternchen gebe, bei Indy gilt die Effekte sind heute witzig, was früher mal gut war, ist eben heute nur noch überholt, aber die Geschichten und der Spaß stimmen eben immer noch. Hier war der Neueste ein Griff ins Klo und zwar ein ziemlich tiefer. Bleibt Star Wars ... darüber könnte ich einen ganzen Blog allein füllen warum die alten Filme einen Stellenwert haben, den neue Streifen nicht erfüllen können. Allein die bis heute überzeugenden Effekte, selbst ohne digitale Nachbearbeitung, bleiben beeindruckend. Was dort ohne Computertechnik auf die Beine gestellt wurde beeindruckt bis heute und nebenbei dürfen die Charaktere sich entwickeln und eine gute Grundgeschichte ist auch vorhanden.
Wieso konnte das bei Transformers nicht auch der Fall sein ? Das wäre doch mal etwas gewesen, stattdessen wird dem Kommerz Genüge getan, indem schon zehntausendmal dagewesene Plotelemente zusammen montiert wurden, was eigentlich aus meiner Sicht kein Problem ist, aber es muss vernünftig gemacht werden, das ich als Zuschauer darüber hinwegsehen und trotzdem viel Spaß haben kann. Ich bin da wirklich völlig kritikfrei und mag auch Filme mit Stereotypen. Hier funktioniert es nur eben nicht. Da werden die jungen Leute durch die Hallen geführt alá "Stargate" oder "Independence Day" und ich fühlte mich um gute Szenen betrogen. Hätte ich mich ernsthaft hingesetzt, aufgepasst und Notizen gemacht wäre ich vernichtend auf den Film losgegangen, aber ich kritisiere nur Dinge, die sich mir förmlich aufdrängen und da war Transformers 1 keinesfalls so schlimm wie Avatar, der komplett zusammengeklaut die Zuschauer mit 3D Technik völlig verblendet hat.

Fazit für mich und es ist wirklich einzig mein Gesichtspunkt
Ob ich nächsten Sonntag den Mut haben werde dem zweitem Teil eine Chance zu geben bleibt fraglich, wobei ich beinahe annehme, das er besser sein könnte und mehr Tempo in der Geschichte hat, weil die Charaktere, mögen sie auch noch so blass sein, eingeführt sind. Manchmal mag ich die späteren Teile lieber wie bei "Twilight", wo ich den ersten zum Gähnen schrecklich fand, aber die mittlerweile jeden neuen gern sehe. 
Ihr Fans da draußen nehmt euch das hier nicht zu Herzen, denn was brutal und niedermachend klingt, ist lediglich meine Enttäuschung, die sich widerspiegelt, weil ich mich einfach auf einen unterhaltenden TV Abend gefreut hatte und dieser ausblieb. Ich mag es nämlich überhaupt nicht, wenn Dinge niedergerissen werden und bei all dem bleibt immer noch, das die Effekte beeindruckend sind und der Film bestimmt bei mir funktioniert hätte, wäre die Transformers Gang eher aufgetreten. Die Szenen rund ums Elternhaus, wenn die Brille gesucht wird, haben mir schon sehr viel Spaß gemacht, aber es war zu spät als das ich mich noch hätte auf den Rest des Films richtig einlassen können.
Folgern wir daraus, das die Erzählstruktur und der Hauptdarsteller bei mir völlig versagt haben, das muss aber ja folgerichtig nicht bei jedem so sein ;o)

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